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30. November 2011

Energiewende: Nachteile für Handwerker

Die geplante Neuregelung der Stromnetzentgelte auf Kosten von mittelständischen Betrieben und Privatverbrauchern bezeichnet der Bund der Selbstständigen in Bayern als „dreiste Umverteilung vom Mittelstand zur Energiefresserindustrie“.

„Mittelstand zahlt Zeche“

Die geplante Neuregelung ist Bestandteil des Energiewendepaketes und befreit Unternehmen, die mindestens 7000 Stunden am Netz hängen und einen Jahresverbrauch von mehr als zehn Millionen Kilowattstunden haben, fast komplett von den Netzentgelten.

Freuen können sich demnach wohl 600 deutsche Unternehmen, die ein Sechstel des Stroms verbrauchen und dies bereits jetzt zum subventionierten Preis. „Es ist absolut widersinnig, dass die Firmen, die das größte Energieeinsparpotential haben und die Netze am stärksten nutzen, sich entspannt zurücklehnen können, während der Mittelstand für die Energiewende die Zeche zahlt“, ärgert sich Ingolf F. Brauner, der Präsident des Bundes der Selbständigen (BDS), Gewerbeverband Bayern.

Beschwerde führt zu Beihilfeverfahren

Der Bund der Energieverbraucher hat derweil bereits bei der EU in Brüssel Beschwerde gegen die Neuregelung eingelegt. Aus diesem Grund fordert Brauner von der Bundesregierung diese ungerechte Umverteilung vom Mittelstand zu den Energiefressern am besten gleich zurückzunehmen, um ein Beihilfeverfahren zu verhindern.

(Quelle: handwerk-magazin.de)

 

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